Ausführliche Chronologie

 

2012

Im Auftrag der Internationalen Bachakademie startet in Stuttgart das Projekt Trimum: Drei Jahre lang soll versucht werden, in Workshops, Symposien, Ausstellungen und Konzerten eine Musik des jüdisch-christlich-muslimischen Trialogs zu konzipieren.

 

2011

Auf dem Höhepunkt des bundesweiten „Konzertpädagogik-Booms“ beschließt Bernhard König, das bisherige berufliche „Standbein“ als konzertpädagogischer Dienstleister ganz aufzugeben und ausschließlich eigene Projekte zu verfolgen. Neben alte stimmen zählt dazu vor allem der mehrjährige Projektzyklus Deutsche Weisen (gemeinsam mit Jane Dunker).

 

2010

Auftrag der Stuttgarter Addy-von-Holtzbrinck-Stiftung für das dreijährige künstlerische Forschungsprojekt alte stimmen.

 

2009

Die in den zurückliegenden Jahren entwickelten Techniken eines dialogischen und prozesshaften Komponierens verbinden sich in mehreren Projekten mit einem jounalistischen Ansatz: Zuvor gesammelte biographische Erzählungen werden zum Ausgangsmaterial von Musiktheater. (Vermisst, Ich hab das Fräulein baden sehn, Was bewegt die Stadt).

Bundespreis Kulturelle Bildung für Accompagnato - Die Kunst des Begleitens.

 

2008

Zwei sehr gegensätzliche kompositorische Auseinandersetzungen mit dem Klangkörper und der Institution "Orchester" (Accompagnato / Sang&Klong). Konzeption eines auf vier Jahre angelegten konzertpädagogischen Fortbildungsprogrammes (On-Basis).

 

2007

Konzeption und Gesamtleitung eines übergreifenden Musikprojektes für den Deutschen Evangelischen Kirchentag mit mehreren Großveranstaltungen, Projektchören und einem umfangreichen Workshopprogramm (Musik zum Kirchentag).

 

2005 / 2006

Verknüpfung von kompositorischer und konzertpädagogischer Arbeit in verschiedenen Auftragsprojekten – so etwa für das Bonner Beethovenorchester (Wassertropfensinfonie, Feld-, Wald und Wiesenorchester) und die Staatsphilharmonie Ludwigshafen (Geister!).

Regelmäßige Autorentätigkeit für die WDR-Sendung „Lilipuz“. (Tempo, Tempo!, Königs schräge Töne).

 

2004

Konzeptionelle und dramaturgische Leitung von "stadt – klang – fluss", dem ersten gemeinsamen Musikfestival für Kinder und Jugendliche der Städte Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg. Als eigener Beitrag in diesem Rahmen: rheinwärts, ein 70stündigen Non-Stop-Wanderkonzert von Bonn bis Duisburg.

Autor, Regisseur und Orgel-Interpret einer Hörspielproduktion für das Studio Akustische Kunst des WDR über die Ideologiegeschichte der Orgel (Tractatus...).

 

2003

Kompositionsauftrag des Deutschen Musikrates für den Eröffnungsbeitrag zum Musikfest des Bundespräsidenten (Hotel Bellevue).

Geburt der Tocher Merle.

 

2002

Förderpreis der Sparkassen- Kulturstiftung Rheinland (auf Vorschlag von Mauricio Kagel). Auftragsprojekt für die Kölner Philharmonie zur Eröffnung der Spielzeit im Museum Ludwig. (dschämm!).

 

2001

2001/2002 Hörspielproduktion für das Studio Akustische Kunst des WDR mit behinderten und nichtbehinderten Sprechern aus zehn europäischen Ländern ( ...della lingua perfetta).

Ausweitung der Referenten- und Beratungstätigkeit mit dem Kölner „Büro für Konzertpädagogik“: Projektaufträge und Konzeptentwicklungen u.a. für die Kölner Philharmonie, das Konzerthaus Dortmund, die Staatsoper Stuttgart, die Junge Deutsche Philharmonie oder das Ensemble MusikFabrik NRW.

Kompositionsauftrag des Landes Rheinland-Pfalz für ein Musiktheater für den Plenarsaal des Mainzer Landtages (Plenarmusik).

 

2000

Sounddesign-Seminare und musikdramaturgische Beratung von Fernsehautoren für den WDR Köln.

2000/2001 Neuproduktion der Oper Expedition zur Erde an der Staatsoper Stuttgart. CD-Produktion in Zusammenarbeit mit WDR, SWR und der Deutschen Grammophon.

 

1999

Lehrauftrag der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf („Musikdramaturgie im Fernsehen“). Künstlerische Leitung der Nacht der Heiligen Zahlen im Rahmen des 2. Ökumenischen Kirchenmusikfestivals Köln. Gründungsmitglied eines bundesweiten Netzwerkes des musikpädagogischen Zentrums Mainz. Referent des Institutes für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt. Produktion mehrerer Kurzhörspiele für Kinder für den WDR-Hörfunk.

Erstmalige Zusammenarbeit mit der AG Neue Musik Grünstadt und ihrer Leiterin Silke Egeler-Wittmann.

 

1998

Gemeinsam mit hans w. koch und Anke Eberwein Gründung des Büros für Konzertpädagogik.

Nach längerer "schöpferischer Pause" und Neuorientierung: Wiederaufnahme der kompositorischen Tätigkeit unter dem neuen Vorzeichen einer "experimentellen Gebrauchsmusik": Auftragskompositionen für schulische Musiktheaterprojekte (Der Wertstoffplanet , 9.Nov.), experimentelle Vokalworkshops mit Schwerstbehinderten (Lautwechsel), Gestaltung des musikpädagogischen Rahmenprogrammes der Donaueschinger Musiktage (schneller - höher - weiter) und Lehr- und Kompositionsauftrag der Rheinischen Musikschule Köln (Schräge Musik).

 

1997

Drehbuchauftrag des ZDF für einen Beitrag zu der Reihe „Das kleine Fernsehspiel“. Nach eineinhalbjähriger Arbeit am Drehbuch scheitert das Projekt, der Film wird nicht realisiert (Telewischen).

Gemeinsam mit hans w. koch erstmals künstlerische und organisatorische Leitung von „Response Köln“ in Zusammenarbeit mit der MusikTriennale Köln. Musikalischer Leiter einer „Internationalen Theaterwerkstatt“ in Bielefeld/Bethel mit geistig behinderten und psychisch kranken Schauspielern und Musikern aus fünf europäischen Ländern (Babylon). Hier auch erstmalige Zusammenarbeit mit der Fotografin Jane Dunker, von der die meisten Fotos dieser Homepage stammen.

1997-99 Regelmäßige Durchführung von Lehrerfortbildungen im Auftrag des Nordrhein-Westfälischen Kultusministeriums. Bundesweite Referententätigkeit bei verschiedenen Schultheater-Festivals.

 

1996

Erziehungsjahr mit Tochter Luise. Nebenamtlicher Organist und Chorleiter der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Brück. Zugleich künstlerische Neuorientierung, erste systematische Überlegungen zum Thema "experimentelle Gebrauchsmusik".

Initiator und Gründungsmitglied der sozialpolitischen Initiative „Kölner Spendenparlament“.

 

1995

Geburt der Tochter Luise. Abschluss des Kompositionsstudiums (Diplom). Bernd-Alois-Zimmermann-Stipendium der Stadt Köln und Uraufführung der Oper Expedition zur Erde durch das Hans Otto Theater in Potsdam.

 

1994

Erstmalige Teilnahme an „Response Hessen“ (Neue Musik in der Schule) als Workshop-Leiter in mehreren Schulklassen. Dort erste praktische Erfahrungen in Sachen "Musikvermittlung".

Initiator des "Ersten Kölner Staukonzertes". Im Auftrag des „Kölner Filmhauses“ Initiator und musikalischer Leiter mehrerer Veranstaltungen mit Stummfilmraritäten, Neuer Musik und Varieté-Darbietungen (Sensationelle Licht=schau=Spiele).

 

1993

Förderpreis des „Wiener Internationalen Kompositionswettbewerbs“ für die Kinderoper Expedition zur Erde.

 

1992

Gründungsmitglied der Akademie für Ost-West-Begegnungen. Referententätigkeit auf verschiedenen Veranstaltungen der kulturellen Erwachsenenbildung. Erstmalige intensivere Zusammenarbeit mit Matthias Gräßlin im Rahmen eines Erwachsenenbildungs-Projektes.

 

1991

Konzerttournee mit der „Krahnenbaum Company“ durch verschiedene hessische Kleinstädte. Gründung einer Vermittlungsagentur für Benefizkonzerte und zur musikalische Gestaltung politischer Aktionen an der Kölner Musikhochschule.

 

1990

Zusammen mit Ulrich Wagner Gründung der Krahnenbaum Company Köln, eines Ensembles für Neues Musiktheater. Konzertreisen nach Berlin und Den Haag (Talk für 13 Leute).

 

1989

Regieassistent und Inspizient bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen.

 

1988

1988-95 Kompositionsstudium bei Mauricio Kagel an der Kölner Musikhochschule. Stipendiat des Evangelischen Studienwerkes (Villigst). Im Rahmen des Studiums Aufführungen zahlreicher eigener Werke, die allesamt in Randbereichen zwischen Musik und Tanz, Theater, Kabarett, Film oder Hörspiel angesiedelt sind (u.a. Flügeltänze, Talk, stadtwärts, Kirschen mit Flickdaum, Aus Alters Heimen).

 

1987

1987-88 Zivildienst in einer Umschulungseinrichtung für Behinderte. Politische Aktivitäten zum Thema „Kriegsdienstverweigerung“. Parallel zum Zivildienst Kompositionsunterricht bei Claus Kühnl am Hoch’schen Konservatorium. Klavierunterricht bei Prof. Gisela Sott. Erste öffentlich aufgeführte Kompositionen (Sachbearbeitung, Annäherungsversuche)

 

1986

Dritter Landespreis für Soloklavier bei „Jugend Musiziert“ (Hessen). Gründung des „Wetterauer Kammerorchester“, künstlerische Leitung einer Kirchenkonzert-Reihe im Heimatort Dortelweil.

 

1985

1985-87 Klavier- und Theorielehrer an der Musikschule Friedberg.

 

1984

1984-86 Entstehung eines aufwendigen Super-8-Spielfilmes (Schule - Eine Filmsuite) mit eigener Filmmusik für Kammerorchester.

 

1983

Fertigstellung eines einstündigen parodistischen Science fiction- Filmes.

 

1982

1982-86 regelmäßige Konzerttätigkeit im Frankfurter Raum als Solopianist und in verschiedenen Kammermusikensembles (mehr dazu...). Mehrere Begleiterpreise bei „Jugend Musiziert“. Konzertauftritte mit einem eigenen Jazztrio.

 

1981

Erster abendfüllender Super-8-Film (Dokumentation über die Geschichte des Heimatdorfes Dortelweil).

 

1980

1980-88 Organist der evangelischen Kirchengemeinde Dortelweil.

 

1978

1978-86 Besuch des Augustinergymnasiums Friedberg. Von 1979-85 Klavierschüler von Wolfgang Wagenhäuser am Hoch’schen Konservatorium in Frankfurt.

 

1972

Erster Klavierunterricht. In den folgenden Jahren zahlreiche Hörspiele, teilweise veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten (mehr dazu...).

 

1967

Am 27. März geboren in Erlangen. Seit 1969 aufgewachsen in Bad Vilbel bei Frankfurt.

 

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