Fugato: Verbotene Töne (2017)

Zehn Fabeln und ein Requiem

Auftragskomposition der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Uraufführung als Abschluss des Projektes Fugato am 29. Juni 2017 in Reutlingen. Musikalische Leitung: Thomas Herzog und Alon Wallach. Projektleitung: Gerlinde Dippon. Komposition, Textbuch und Regie: Bernhard König

Über anderthalb Jahre hinweg hatten Geflüchtete aus Afghanistan, Gambia, Ghana, dem Iran, Somalia und Syrien im Rahmen des Projektes Fugato eigene Texte und Lieder geschrieben und traditionelle Musik aus ihren Herkunftsländern einstudiert. Bernhard Königs Abschlusskomposition für Sinfonieorchester und Exil-Ensemble, Gaukler und Artisten, Zeitzeugen und Erzähler/innen verknüpfte die Lieder, Gedichte, Berichte und szenischen Darstellungsmittel, die im Verlauf dieses intensiven Prozesses entstanden sind, zu einem erzählerischen und musikalischen Gesamtbogen.

 

Pressestimmen und Impressionen von der Uraufführung

Viele Menschen brachte Bernhard König im Projekt Fugato zusammen: junge afghanische Flüchtlinge, iranische Musikerinnen, die Württembergische Philharmonie Reutlingen, chilenische Gaukler. Die Geschichte von Flucht und Asyl erzählt der Komponist als Parabel von einem Ton.

Kontext-Wochenzeitung vom 5.7.2017

Kontext Wochenzeitung 5.7.2017 Fotos Joachim E. Roettgers

Es war einmal ein Ton, der reiste um sein Leben.
Die Welt ringsum war feindlich und nichts war so wie immer.
Er wusste nicht, wohin.

Aus dem Textbuch „Verbotene Töne – zehn Fabeln und ein Requiem“

 

Es war ein Wagnis mit ungewissem Ausgang, auf das sich die Württembergische Philharmonie mit dem Komponisten Bernhard König im Projekt „Fugato“ eingelassen hat. Flüchtlinge aus dem Nahen und Mittleren Osten treffen auf Musiker des Orchesters; jeder bringt seine Kultur, seine Identität mit – und daraus soll etwas Neues entstehen.

Reutlinger General-Azeiger vom 24.6.2017

www.facebook.com/FugatoReutlingen

Auf dem Weg von Afghanistan bis an diesen Ort
verloren wir die Besinnung, trieben ohnmächtig fort.
Diese müde Schulter mit des Rucksacks Last
hat den Weltuntergang an uns festgemacht.

Aus der Fugato-Textwerkstatt (Parisa, 13 Jahre). Original in persischer Sprache

 

König erbat sich vom ersten Moment an größtmögliche Offenheit. (...) Er wollte eine echte Begegnung, einen Austausch auf musikalischer Ebene. Nur: Wie lässt sich ein Austausch herstellen, auf Augenhöhe, wie es so schön heißt, wenn die einen Profimusiker sind und die anderen noch nicht einmal das Liedgut aus ihrem Heimatland kennen? In den ersten neun Monaten bis Herbst 2016, sagt König, habe er immer "zu 50 Prozent geglaubt, das kann jetzt scheitern."

Kontext-Wochenzeitung vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

„Können wir nicht bei euch mitspielen?“ fragten die fremden Töne.
„Wenn wir doch nun schon einmal hier sind, dann können wir uns doch nützlich machen!“
„Nein, nein“, sagten die Töne, die schon immer hier waren, „So geht das nicht!
Wir üben hier seit Jahren, dass alles gut zusammenpasst.
Da kann nicht jeder daherkommen und mitspielen wollen.
Wie soll das gehen?“

Aus dem Textbuch „Verbotene Töne – zehn Fabeln und ein Requiem“

 

Eingebettet in eine zauberhafte Geschichte über Flucht und Heimat ist ein erzählerisch und musikalisch beeindruckendes Gesamtkunstwerk mit rund 100 Mitwirkenden entstanden, eine sehr emotionale Mischung aus orientalischen Liedern und sinfonischer Musik, mit vielen poetischen Akzenten, aber auch erschütternden Berichten von Flüchtlingen: Totenklage und Feier des Lebens zugleich.

Esslinger Zeitung vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

Es war einmal ein Souleyman. Eine Zeliha. Ein Metin. Ein Khorany.
Die wollten nach Europa.
Sie suchten Zuflucht, Freiheit, eine Zukunft, ein Leben
und fanden den Tod.
Khorany ertrank im Mittelmeer.
Zeliha erstickte in einem Container.
Metin wurde an einem Grenzübergang erschossen.
Souleyman tötete sich selbst.

Aus dem Textbuch „Verbotene Töne – zehn Fabeln und ein Requiem“

 

Zeitzeugenberichte, Gedichte aus einer Textwerkstatt, Lieder, Akrobatik, und dazu noch die Württembergische Philharmonie: Es ist ziemlich viel, was König hier zu einer Parabel von Flucht und Vertreibung, Abwehr und Annahme des Fremden zusammengeflochten hat. Das geht nur, wenn sich niemand in den Vordergrund drängt, schon gar nicht die Philharmonie, die zu einer echten Begegnung nur finden kann, wenn sie allen anderen Beteiligten viel Raum lässt. Die Mittel der Erzählung sind schlicht, auch für Kinder ohne weiteres geeignet. Was erzählt wird, ist von der Realität derer, die da auf der Bühne stehen, oft nur um Haaresbreite entfernt.

nmz vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

People they give us guns and weapons
to kill our little brothers,
to kill our lovely sisters,
to kill our sweet mothers and lovely fathers.

war in Africa,
war in Lybia,
war in Syria,
war in Somalia,
war in Ethopia,
war in everywhere.
(...)

Aus der Fugato-Textwerkstatt: Songtext von Toulajo Diallo

 

Erzählt wird die Geschichte von Tönen, die aus ihrem Land fliehen müssen und nach einer gefährlichen Flucht auf die in der neuen Heimat bereits verwurzelten Melodien und Harmonien treffen. Ebenso berührend wie amüsant führten der Esslinger Sänger Ahmed Gül und die Schauspielerin und Chanson-Poetin Lucie Mackert als Erzähler durch den Abend. Die szenische Inszenierung durch die Esslinger Theater- und Artistengruppen Stage Divers(e) und United Unicorns sowie das Collectivo Racun aus Santiago de Chile sorgte für starke Bilder. Eine mehrsprachige Collage von „Die Gedanken sind frei“, das zu Tränen rührende Gedicht einer elfjährigen Afghanin über die Grausamkeiten des Taliban-Regimes und der Rap „Stop the War“ eines jungen Gambiers sorgten für echte Gänsehaut-Momente.

Esslinger Zeitung vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

Ich spreche vom Vertriebensein
und dem Bedauern, nicht fliegen zu können.
Du sprichst vom klangvollen Wesen einer Melodie.
(...)
Ich spreche vom Fortgehen und von der Kälte einer leeren Welt.
Du sprichst von Verweilen und beschreibst die Güte einer Welt ohne Sorgen.

Aus der Fugato-Textwerkstatt (B. Hosseini). Original in persischer Sprache

 

Die Sängerin Ermia wird im Lauf des Abends die Aussagen vieler anderer Frauen vom Band, die nicht auf der Bühne erscheinen, in deutscher Sprache vortragen und zum Schluss das Publikum mit ihrem bewegenden Gesang mitreißen. Ebrahim Cheraghi Hamoole erzählt, wie er im Iran nur als "Kellersänger" auftreten konnte, ständig bedroht, verhaftet und verprügelt zu werden.

nmz vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

Also, das ist ganz einfach.
Wir können euch nicht alle hierbehalten, das werdet ihr doch verstehen.
Deshalb... Erstens: Böse Töne sind bei uns verboten.
Zweitens: Gute Töne, die aus einem sicheren Land kommen, sind bei uns verboten.
Drittens: Töne, die zu Hause nicht verfolgt wurden,
sondern nur arm oder krank oder hungrig waren, sind bei uns verboten.
Viertens: Töne aus einem unsicheren Land,
die auf ihrer Reise zu uns durch ein anderes sicheres Land gekommen sind,
sind bei uns verboten.

Aus dem Textbuch „Verbotene Töne – zehn Fabeln und ein Requiem“

 

Darüber hinaus ist „Fugato“ in der künstlerischen Leitung von Bernhard König und Alon Wallach auch ein Lob der herrlichen Töne und der Musik: Als Kraftquelle, als Trost, als Ausdruck der Identität, als Erinnerung an die Traditionen der Heimat, als Möglichkeit, die Stimme zu erheben, als nicht an Worte oder Sprache gebundenes Ausdrucksmittel. Das von Thomas Herzog dirigierte Konzert findet in bemerkenswerten Klängen und großartigen Bildern Ausdruck für beides: Für Lebensfreude, das Lachen und das Glück, aber auch für die Not, die Tränen und den Schmerz. Es erinnert an den Verlust der Heimat, gedenkt der Toten, die auf der Flucht ums Leben kamen, macht die schwierigen Bedingungen in der Fremde sicht- und die Unsicherheit des Rechtsstatus fühlbar.

Esslinger Zeitung vom 5.7.2017

Fotos:Vera Senn

Es war einmal ein Mustafa. Ein Osamyia. Eine Luwan. Die wollten nach Europa.
Sie suchten Zuflucht. Freiheit. Eine Zukunft.
Europa war zu jener Zeit ein wenig müde geworden.
Es hatte ganz vergessen, wieviel Zuflucht und Freiheit und Zukunft ihm eigen war.
Ein Glück, dass Mustafa und Osamyia und Luwan kamen.
Denn mit ihrer Suche erinnerten sie das restliche Europa wieder daran, dass es dies alles hier so reichlich gab.
Mustafa, Osamyia und Luwan wurden überzeugte und wache Europäer.
Und mit ihnen begann, was viele Jahrzehnte später als „europäischer Frühling“ in die Geschichtsbücher einging.

Aus dem Textbuch „Verbotene Töne – zehn Fabeln und ein Requiem“

 

Fotos: www.facebook.com/FugatoReutlingen / Vera Senn

Quellen:
„Von Tönen auf der Flucht“, Esslinger Zeitung vom 5.7.2017 (Gaby Weiß)
„Flüchtige Töne“, Kontext-Wochenzeitung vom 5.7.2017 (Dietrich Heißenbüttel)
„Fugato: das Abschlusskonzert des Flüchtlingsprojekts der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, nmz vom 5.7.2017 (Dietrich Heißenbüttel)
„Das Finale – und die Frage, was bleibt“, Reutlinger General-Azeiger vom 24.6.2017 (Armin Knauer)

 

Heimatsuche und drohende Abschiebung: Die Entstehung von Fugato

Fugato ist sehr viel mehr als nur ein Musikprojekt. Immer wieder mischte sich das persönliche Schicksal der Mitwirkenden in den gemeinsamen Prozess des Forschens und Kennenlernens – mal auf beglückende, mal aber auch auf beklemmende und tragische Weise. Ein Großteil unserer Mitwirkenden war zu Beginn der Zusammenarbeit gerade erst einer existentiellen Notlage entkommen, hatte Zuhause und Familie verloren. Welche Rolle ein Musikprojekt in einer solch belastenden Situation überhaupt würde spielen können, war zu Beginn völlig unklar. Doch bald zeigte sich: Für manche unserer Mitwirkenden waren die Lieder ihres Herkunftslandes wie ein letztes Stücke intakter Heimat, über das sie noch verfügten.

Foto: www.facebook.com/FugatoReutlingen

Einige der Profimusikerinnen und -musiker in unserem interkulturellen Fugato-Ensemble waren aber auch gerade aufgrund ihres Musikerberufes unter Druck geraten, sahen sich als Sänger oder Instrumentenbauer Anfeindungen, Berufsverboten und schweren Misshandlungen durch religiöse Fanatiker ausgesetzt.

So haben viele der mitwirkenden Jugendlichen im projekteigenen afghanischen Chor einen Heimatersatz und neue Freundschaften gefunden – und die professionellen Exilmusiker/innen im Fugato-Ensemble einen Ort, um endlich in Freiheit Musik machen zu können.

Die eigene Geschichte erzählen

In unserem Abschlusskonzert drückt sich beides aus: Lebensfreude und erlittene Not. Groß war von Anfang an der Wunsch, in Gedichten und Liedern die eigene Geschichte zu erzählen. So verfassten geflüchtete Frauen und Mädchen in einer Fugato-Textwerkstatt eigene Gedichte, in denen sie ihre Fluchtgeschichte und Heimatsuche reflektieren.

Doch immer wieder wurde und wird die Freiheit, sich künstlerisch artikulieren zu können, auch von Angst überschattet: Während der Probenprozess voranschritt und das gemeinsame Stück immer mehr Konturen annahm, blieb die Zukunft vieler Akteure weiter im Ungewissen. Mehrere Mitwirkende sind derzeit von Abschiebung bedroht.

Orchester als Zukunftslabor

Nicht nur für die mitwirkenden Geflüchteten, auch für die Württembergische Philharmonie war dieses Projekt eine Herausforderung. Von den beteiligten Musiker/innen bis zum Orchester-management waren alle Beteiligten dazu bereit, den sicheren Boden der eigenen Routine und „Leitkultur“ zu verlassen und sich auf Neues und Fremdes einzulassen: Sprachliche Hürden, interkulturelle Konflikte und eine fremde musikalische Sprache – die Grenzen einer herkömmlichen Orchesterarbeit wurden bei Fugato permanent überschritten. Von Anfang an wurden deshalb professionelle Gastdozenten aus den Herkunftskulturen der Geflüchteten hinzugezogen und wurde auf die interkulturelle Expertise des Kooperationspartners Trimum zurückgegriffen.

Foto: www.facebook.com/FugatoReutlingen

Zahlreiche weitere Unterstützer aus Tübingen, Reutlingen und Esslingen haben dafür gesorgt, dass rund um Fugato ein weitgespanntes institutionelles, personelles und freundschaftliches Netzwerk gewachsen ist – und dass aus orientalischen Liedern und sinfonischer Musik, Zirkus und Requiem, Poesie und Satire ein Gesamtkunstwerk von naiver Verspieltheit, facettenreicher Schönheit und tiefem, existentiellen Ernst entstehen konnte.

Videos zur Entstehung von Fugato

 

Akteure und Mitwirkende

Württembergische Philharmonie Reutlingen
Thomas Herzog, Dirigent

Lucie Mackert, Erzählerin
Ahmet Gül, Erzähler

Fotos:Vera Senn

Fugato-Ensemble
Angelika Bender, Flöte
Matthias Buck, Violine
Ermia, Gesang
Günther Fischer, Kontrabass
Ebrahim Cheraghi Hamoole, Gesang
Alaa Hesso, Gitarre
Mahdiyeh Meidani, Setar
Nastasja Nürnberger-Schmeel, Flöte
Farzaneh Soorani, Santur
Virginie Wong, Violine
Musikalische Leitung und Arrangements: Alon Wallach

Foto: www.facebook.com/FugatoReutlingen

Afghanischer Chor Reutlingen
Djalal Sepas, Tablas
Salam Ghafuri, Tanbur
Musikalische Leitung, Gesang und Harmonium: Monir Naachiz

Foto: www.facebook.com/FugatoReutlingen

Textwerkstatt Tübingen
Leitung: Edris Joya und Elena Smith

Instrumentalwerkstatt Tübingen
Leitung: Judith Bomheuer-Kuschel, Anselm Krug

Singkreis für geflüchtete Frauen
Leitung: Ermia

Paukenworkshop
Leitung: Justus Ruhrberg

Foto: www.facebook.com/FugatoReutlingen

Gauklerwerkstatt Esslingen
In Kooperation mit Stage Divers(e) & United Unicorns Esslingen
Als Gäste: Colectívo Racún (Santiago de Chile)

Bühnencoaches und Referent/innen 2016
Stefanie Biesolt, Regie und Schauspiel
Tijan Fatty, Trommel
Abdou Jallow, Trommel
Bakary Jammeh, Jonglage
Kebba Keita, Jonglage
Kebba Mbye, Gesang und Trommel
Matias Urroz, Akrobatik und Bühnentraining

Regie und Konzeption Gauklerensemble

Lena Gerber, Babette Ulmer, Katinka Ulmer, Matias Urroz

Fotos:Vera Senn

Interkulturelle Beratung
Edris Joya
Trimum e.V.
Babette Ulmer

Dokumentation
Lisa Dollenmaier
Justina Raczek
Alex K. Müller (media&more)

Produktionsteam
Produktionsassistenz: Kerstin Panitz
Regieassistenz und Inspiziens: Lena Gerber

Idee: Musikerinnen und Musiker der Württembergischen Philharmonie Reutlingen
Organisatorische Projektleitung und Produktion: Gerlinde Dippon
Künstlerische Projektleitung: Bernhard König und Alon Wallach
Dramaturgie, Komposition, Textbuch und Regie: Bernhard König


Kooperationspartner Esslingen:

BuntES Esslingen, Chor des türkischen Kulturvereins Esslingen, Kulturzentrum Dieselstraße, Verein Freunde jüdischer Kultur Esslingen

Kooperationspartner Reutlingen:
BruderhausDiakonie Reutlingen, Kolpinghaus Reutlingen, Landratsamt Reutlingen (Kreisschul- und Kulturamt)

Kooperationspartner Tübingen:
Deutsches Rotes Kreuz - Kreisverband Tübingen, Landratsamt Tübingen, Team Training Tübingen, Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen, Volkshochschule Tübingen.

Dank an:
Sabine Bartsch, Monika Bortolotti, Christa Hintermair, Elke Kramer, Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), Landesjugendamt, Verein Hilfe zur Selbsthilfe e.V., Pro juventa e.V., Musikhaus Thomann

Sponsoren und Finanzierungspartner:
Bundesministerium des Innern (Förderprojekt »Weißt du, wer ich bin?«)
Caritas Schwarzwald Gäu »Aktion Sahnehäubchen«
Kulturamt der Stadt Esslingen am Neckar
Referat für Integration und Migration der Stadt Esslingen am Neckar
Robert-Beitlich-Stiftung
Stiftung Deutsche Jugendmarke
Stuttgarter Lehrhaus, Stiftung für Interreligiösen Dialog
Trimum e.V.
Zukunftsstiftung Heinz Weiler

 

Mehr zu Fugato...

SWR-Bericht zur Uraufführung...

Eine filmische Dokumentation des Abschlusskonzertes befindet sich in Planung. Sie erscheint frühestens im Frühjahr / Sommer 2018.