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Das Leben ist doch ein Wunschkonzert!

Musik zu regionalen Themen: 21 Uraufführungen an 21 Tagen

Ob lautstarker Bürgerprotest oder musikalischer Brückenschlag, Gedenkkultur oder Geburtstagsständchen… Im Rahmen der WESERFESTSPIELE wird der Komponist Bernhard König die Weser entlangreisen und sich Tag für Tag von einer neuen Aufgabe überraschen lassen. Innerhalb von 21 Tagen werden zwischen der Quelle in Hann. Münden und der Mündung in Bremerhaven 21 neue Musikstücke zu Themen der Region entstehen.

Worum es gehen soll, entscheiden die Menschen vor Ort: Texte, zu denen es noch kein Lied gibt. Themen, die es wert wären, besungen zu werden. Anlässe, für die der musikalische Rahmen fehlt. Anliegen, die Gehör suchen und denen wir eine Stimme geben können.
Soll der Sorge um ein bedrohtes Flussbiotop ein musikalischer Ausdruck verliehen werden? Soll das lange Leben einer Jubilarin mit einer biographischen Komposition gewürdigt werden? Braucht es ein Requiem für den Abriss der Stadthalle und dem damit verbundenen Abschied eines wichtiges Kulturorts? Oder eine interkulturelle Komposition für eine erstmalige Begegnung des Kirchenchors mit den singbegeisterten Geflüchteten von nebenan?

Zwischen Bernhard König und den Organisator*innen wurde im Vorfeld eine strikte Informationssperre vereinbart: Er selber wird erst am jeweiligen Morgen mit dem Kompositionsauftrag und den Interpret*innen des Tages konfrontiert und hat dann bis zum Abend Zeit, ein Ergebnis zu liefern. Das Scheitern oder Gelingen dieses Versuchs wird auf Video festgehalten und einmal wöchentlich online präsentiert.

Logo Weserfestspiele

Idee und Konzept: Bernhard König, Silke Lindenschmidt und Ulf Pankoke
Produktion: Vision Kirchenmusik
Koordination und Dramaturgie: Josephine Werth
Weitere Informationen: Festspielbüro Weserfestspiele
Ausführende Akteure: Pssst… geheim!