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2020ff - Ein Klimawandelmusiktheater

Klimawandel in der Schule

Ein fächerübergreifendes Konzept, das zu einer vielschichtigen, forschenden und künstlerischen Auseinandersetzung mit der Klimakrise einlädt. Eigene Recherchen der Schüler*innen werden mit musikalischen und/oder theatralischen Mitteln umgesetzt.

Video: Eine exemplarische Realisation durch die AG Neue Musik am Leiningergymnasium Grünstadt (Leitung: Silke Egeler-Wittmann).

Inhaltsübersicht

1) Informationen zur eigenen Umsetzung

1.1) Besetzung und Voraussetzungen

1.2) Arbeitsweise

1.3) Urheberrechte und Titel

1.4) Hintergrund

2) Fächerübergreifendes Arbeitsmaterial

2.1) Der Song: Räumt den Planeten auf

2.2) Vorübungen und Spiele

2.3) Musikalischer und thematischer Einstieg

2.4) Recherche: Die Große Beschleunigung und ihre Folgen

2.5) Improvisation: Wachstum, Verlust, Bedrohung, Gefahr

2.6) Komposition: Zeitreihen erstellen

2.7) Gruppenarbeit: Wie klingt Artensterben? Lässt sich Ölverbrauch tanzen?

2.8) Komposition: 200 Jahre in 200 Sekunden

3) Der Weg zum fertigen Stück

3.1) Ideensammlung: Welche Zukunft? Und wie klingt sie?

3.2) Gesamtdramaturgie: Ablauf, Moderation, Fokussierung

3.3) Szenisch-musikalische Ausarbeitung und Proben

3.4) Der Titel des Stückes

Räumt den Planeten auf!

1) 2020ff – Einführende Informationen zur eigenen Umsetzung

Die folgende Einführung soll als erster Überblick und Entscheidungshilfe dienen, ob und in welchem Umfang dieses Projekt überhaupt an der eigenen Schule realisiert werden kann. Das Material für die eigentliche Umsetzung findet sich unter Punkt 3).

1.1) Besetzung und Voraussetzungen

2020ff kann an weiterführenden Schulen realisiert werden – am besten in fächerübergreifender Zusammenarbeit. Ein idealer Rahmen wäre beispielsweise eine schulische Projektwoche oder auch ein Halbjahresprojekt in Form einer fächerübergreifenden Kooperation von naturwissenschaftlichen oder gesellschaftswissenschaftlichen Fächern mit Musik oder Theater. Das Konzept ist nicht auf eine bestimmte Besetzung festgelegt, sondern kann mit Theater-AGs, mit Schulbands und musikalischen Ensembles in verschiedenen Besetzungen oder auch mit der bunt gemischten „Zufallsbesetzung“ einer Schulklasse realisiert werden. Im Falle einer rein szenischen Version sollte ein*e Klavierspieler*in hinzugezogen werden.

Das Konzept benötigt Offenheit, Experimentierfreude und genügend Zeit. Es besteht aus einer Abfolge von Arbeitsschritten und bietet, wenn man es in vollem Umfang realisieren möchte, genügend Stoff für ein fächerübergreifendes Halbjahresprojekt oder eine Projektwoche. Es kann aber auch als Ideensammlung genutzt werden, aus der einzelne Elemente für den Unterricht herausgegriffen werden können.
Die Methodik und der fachliche Bezug wechseln zwischen Recherche, Reflektion und musikalisch-theatralischer Gestaltung. Auf inhaltlicher Ebene werden dabei unterschiedliche naturwissenschaftliche und gesellschaftspolitische Fächer berührt und miteinander verknüpft.
Auf der Ebene der künstlerischen Gestaltung beschreibt mein Konzept kein fertiges Ergebnis, sondern einen Prozess, der aus aufeinander aufbauenden Spielen, Improvisationsübungen und Gestaltungsaufgaben besteht. Manche dieser Arbeitsschritte sind bewusst einfach gehalten. Andere erfordern aufseiten der Anleitenden eine gewisse improvisatorische oder theaterpädagogische Vorerfahrung. Lehrerinnen und Lehrer, die über wenig entsprechende Erfahrung verfügen, sollten sich zunächst an die etwas einfacheren Übungen halten. Vor allem aber empfehle ich, gegenüber den Schüler*innen kein Hehl daraus zu machen, dass diese Arbeitsweise auch für sie selber Neuland ist. Die übliche Rollenverteilung zwischen Lehrenden und Lernenden kann auf diese Weise durch das Abenteuer ersetzt werden, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren. Die Herausforderungen, vor die uns der Klimawandel stellt, sind für alle neu und erstmalig.

In größeren Städten besteht eine weitere Möglichkeit darin, sich externe Unterstützung zu suchen. Viele Konzerthäuser, Orchester und Ensembles verfügen über erfahrene Musikvermittler*innen, die derartige Improvisationsübungen gut kennen. Das Thema „Klimawandel“ beschäftigt auch sie – möglicherweise sind sie zur Kooperation bereit.

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1.2) Arbeitsweise

2020ff ist ein “work in progress”. Die Ausführenden recherchieren anhand von Online-Quellen eigenständig verschiedene Aspekten der Klimakrise.
Sie experimentieren spielerisch mit musikalischen oder theatralischen Darstellungsformen.
Sie konzipieren gemeinsam eine Darstellungsform, die sowohl der Thematik als auch den eigenen Ressourcen und Fähigkeiten gerecht wird.

Die Umsetzung dieser Schritte sollte auf eine möglichst eigenständige Weise geschieht. Das Material ist bewusst ergebnisoffen formuliert und auch die beteiligten Lehrer*innen sollten nicht das Ziel des Arbeitsprozesses vorgeben, sondern diesen Prozess unterstützend begleiten. Sollte es im Umfeld einer geplanten Umsetzung Schüler*innen geben, die sich klimapolitisch engagieren, dann sollte ihre Expertise auf partnerschaftliche Weise eingebunden werden. Je nach verfügbaren Ressourcen und Fähigkeiten kann am Ende dieses Prozesses wahlweise ein Musikstück, eine begehbare Klanginstallation, eine musiktheatralische Performance oder eine Tanztheaterszene stehen.

Ausführliche Spielanleitungen, Arbeitsblätter und Notenmaterial sowie Linklisten für die Recherche finden sich unter Punkt 3. Ich empfehle, dieses Material nach Bedarf zu modifizieren und es eher als „Ideenfundus“, denn als eine in sich geschlossene Unterrichtsreihe zu verwenden. Eigene Ideen und Anstöße der Schüler*innen sollten Vorrang vor den hier formulierten Vorschlägen haben.

Auch wir selber sind in unserer Grünstädter Realisation, die im o.st. Video dokumentiert ist, sehr frei mit dem hier vorgestellten Konzept umgegangen und haben uns dabei für eine szenische-musikalische Mischform entschieden.

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1.3) Urheberrechte und Titel

2020ff ist keine abgeschlossene Komposition, sondern eine Sammlung von Vorschlägen und Anregungen zur eigenen Umsetzung. Ich beanspruche für diese Materialsammlung keinerlei Urheberrechte; das Konzept oder Teile daraus dürfen ohne Quellenangabe tantiemen- und GEMA-frei realisiert und aufgeführt werden. Als Urheber*innen können die Namen der jeweiligen Schulklasse, Aktionsgruppe, Theater- oder Musik-AG sowie der betreuenden Lehrer*innen oder Gastreferent*innen eingesetzt werden. Ich freue mich aber im Falle einer Aufführung über Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge (Kontakt: siehe Impressum).

Die Akteur*innen können ihrer Version einen eigenen Titel geben und müssen es nicht „2020ff“ nennen. So hat beispielsweise auch die Grünstädter AG beschlossen, dem o.st. Video einen anderen Titel zu geben.

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1.4) Hintergrund

Den Anstoß zu 2020ff verdanke ich der Fridays for Future-Bewegung. An dieser Bewegung bewundere ich nicht nur ihre gesellschaftsverändernde Durchschlagskraft, sondern auch ihre kooperative Arbeitsweise und Organisationsstruktur. Auch wenn Schule vordergründig bestreikt wird: In ihren eigenen Klimacamps und Kongressen praktiziert diese neue Jugendbewegung in meinen Augen eine zeitgemäße Realutopie von „Lernen, wie es sein sollte“: Eigenmotiviert, selbstwirksam, ressourcenorientiert, gender- und diversitätssensibel, projektbezogen. Das vorliegende Konzept versucht deshalb nicht nur die Inhalte, sondern auch den „Geist“ dieser Bewegung aufzugreifen.

Inhaltlich beruht das Konzept von 2020ff auf dem Prinzip der „Sonifikation“. In den USA gibt es seit einigen Jahren mehrere interdisziplinäre Teams von Naturwissenschaftler*innen und Musiker*innen, die gemeinsam versuchen, abstrakte statistische Messdaten (CO2-Anstieg, Temperaturanstieg usw.) mit musikalischen Mitteln zu veranschaulichen. 2020ff greift diesen Grundansatz auf und überträgt ihn in eine sehr schlichte Form, die auf vielerlei Arten musikalisch, theatralisch und tänzerisch ausgestaltet werden kann.

Formal zielt das Konzept nicht auf ein Musical oder ein Theaterstück im herkömmlichen Sinne. Der „Hauptdarsteller“ ist unser Planet; die „Handlung“ sind klimatische, ökonomische und ökologische Veränderungen. Dieses ungewöhnliche Sujet wird auch ästhetische Fragen aufwerfen, die gemeinsam diskutiert und entschieden werden sollten: In wie weit soll neben den physikalischen Veränderungen auch die Bedrohung, die Ungerechtigkeit, die Zukunftsangst oder das Leid „dargestellt“ werden, das sich hinter den abstrakten Zahlen verbirgt? Und wie kann man derartiges auf die Bühne bringen, ohne es zu verharmlosen oder an dem Versuch einer naturalistischen Darstellung zu scheitern?

Ein weiteres Grundprinzip des hier vorgelegten Konzeptes ist der häufige Wechsel zwischen digitaler Recherche und „analogem“ Spielen, Reflektieren und Gestalten. Wieviel Digitalisierung die Schule braucht und verträgt ist eine der zentralen Streitfragen gegenwärtiger Didaktik und Schulpolitik. Fridays for Future erscheint mir auch in dieser Frage als vorbildlich. Die Bewegung macht der Bildungspolitik vor (und zwar komplett unideologisch und ohne millionenschwere Förderprogramme), wie eine „Schule der digitalen Mündigkeit“ aussehen könnte, indem sie die Qualitäten digitaler Information und Vernetzung mit den Qualitäten analogen Handelns und physischer Präsenz miteinander verknüpft, anstatt sie gegeneinander auszuspielen.

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Räumt den Planeten auf!

2) 2020ff – Materialien für die fächerübergreifende Umsetzung

Die nachfolgende Anleitung beschreibt die einzelnen Stationen eines möglichen Forschungs- und Entwicklungsprozesses. Sie ist nicht ergebnis-, sondern prozessorientiert angelegt. Im Zentrum steht die forschende, schöpferische und gestaltende Auseinandersetzung, die auf ein präsentables Ergebnis zielen kann, aber nicht muss.

2.1) Der Song: „Räumt den Planeten auf“

Dieser Song kann ohne größeren Aufwand (mit oder ohne Instrumente) realisiert werden kann. Er kann mit dem Musiktheater verknüpft werden, kann aber auch unabhängig davon im Musikunterricht, auf Demos oder in Schulkonzerten gesungen werden. Der Song ist, wie das restliche Material, GEMA-frei und Allgemeinbesitz. Er kann ohne Quellenangabe beliebig verwendet, vervielfältigt, verändert, um- oder weitergetextet werden.

Songtext:

Räumt den Planeten auf >> Text

Gesangsnoten:

Räumt den Planeten auf >> Gesang

Instrumentalbegleitung (Partitur und Einzelstimmen):

Räumt den Planeten auf – Instrumentalbegleitung

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2.2) Vorübungen und Spiele

Die nachfolgenden Übungen und Spiele bieten erste, spielerische Annäherungen an die Thematik und an das gemeinsame musikalische bzw. szenische Improvisieren. Sie sind für eine Realisierung von 2020ff nicht zwingend erforderlich, sondern stellen optionale Ergänzungen zur Auflockerung oder Vertiefung dar. Es wird aber empfohlen, Übungen wie diese von Zeit zu Zeit in die Arbeit einzustreuen, weil sie den Gruppenprozess voranbringen und zum kreativen Denken anregen.

a) Präsenzübung: Planeten erforschen
Zwei einfache Übungen, die dazu dienen, die Bühnenpräsenz zu trainieren und sich mit einer eigenen Idee vor anderen zu präsentieren. >>Spielanleitung

b) Wahrnehmungsübung: Natürlich und menschengemacht
Eine einfache Wahrnehmungsübung, die dazu dient, das genaue Hinhören zu trainieren und sich lauschend für das Thema zu sensibilisieren. >>Spielanleitung

c) Vokalübung: Biotop für Stimmen
Die Übung lässt sich in ca. 10-20 Minuten (mit etwas Übung auch schneller) anleiten und realisieren. Die Akteur*innen lernen, Klangfantasie zu entwickeln, spielerisch die eigene Stimme einzusetzen und Verantwortung für ein gemeinsames Gruppenergebnis zu übernehmen. >>Improvisationsanleitung

d) Instrumentalübung: Klangplanetenreise
Eine Improvisationsübung mit Klangfarben, Haltetönen und Geräuschen, die helfen soll, die Klangphantasie anzuregen und sensibel aufeinander zu hören. Zur Realisierung werden 20-40 Minuten Zeit benötigt. >>Improvisationsanleitung

e) Rollenspiel: Fressen und gefressen werden
Dieses Rollenspiel für mindestens 20-25 Personen benötigt, um es ganz auszuschöpfen, mindestens zwei Doppelstunden Zeit. Es ist relativ komplex und erfordert etwas Geduld und Aufgeschlossenheit. Das Spiel soll helfen, als Gruppe in einen Modus spielerischer Interaktion hineinzufinden und sich auf unterhaltsame und zugleich vertiefende Weise mit einem ausbalancierten ökologischen Gleichgewicht auseinanderzusetzen. >>Spielanleitung

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2.3) Musikalischer und thematischer Einstieg

a) Improvisationsübung: Platz für alle
Eine erste Begegnung mit der Klangwelt von 2020ff für eine beliebige Besetzung von Instrumenten und anderen Klangerzeugern. Ausgehend von der Idee eines “intakten Biotops”, in dem alle ihren Platz finden, lernen die Akteur*innen, ihr eigenes musikalisches Potential zu nutzen, aufeinander abzustimmen und zu einem ausbalancierten Ganzen zusammenzufügen. Je nach Vorerfahrung sollte man mindestens ein bis zwei Schulstunden einplanen. >>Improvisationsanleitung

b) Inhaltliche Vertiefung
Zur Vertiefung des musikalischen Einstiegs können die Akteur*innen ihr bereits vorhandenes Wissen darüber zusammentragen, wodurch sich ein intaktes Ökosystem auszeichnet . Falls sie dieses Thema nicht ohnehin schon hinreichend im Biologieunterricht behandelt haben, kann ergänzend ein Film geschaut werden.

Einige Tipps:
„Unsere Ozeane“ von Jacques Perrin (2009) >> Bezugsquelle
„Magie der Moore“ von Jan Haft (2015) >> Bezugsquelle
„Die Wiese“ von Jan Haft (2019) >> Bezugsquelle
Weitere Filmtipps auf filmsfortheearth.org

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2.4) Recherche: Die Große Beschleunigung und ihre Folgen

Die Akteur*innen setzen sich in Kleingruppen mit unterschiedlichen globalen Wachstums- und Beschleunigungsprozessen sowie mit den daraus resultierenden ökologischen und klimatischen Folgen auseinander. Dabei konzentriert sich jede Kleingruppe auf ein spezielles Thema, zu dem sie online die Hintergründe recherchiert. Insgesamt stehen Materialien für bis zu sieben Themen zur Verfügung. Es können also maximal sieben Arbeitsgruppen gebildet werden. Alternativ ist es auch möglich, sich auf 2-3 Themen zu konzentrieren.

Die Themen:

Arbeitsmaterial
Die Arbeitsgruppen erhalten für ihre selbständige Recherche:

a) Ein Arbeitsblatt mit unterschiedlichen Fragestellungen >>Arbeitsblatt

b) Eine thematisch sortierte und kommentierte Linkliste >>Linksammlung

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2.5) Improvisation: Wachstum, Verlust, Bedrohung, Gefahr

Ziel dieser Improvisationsübungen ist es, mit musikalischen oder szenischen Mitteln langsame Veränderungsprozesse zu veranschaulichen.
Während der vorangegangenen Recherche wurde deutlich, dass die Krisensymptome in den letzten Jahren und Jahrzehnten in vielen Bereichen stark zugenommen haben. In der Realität schreiten diese Veränderungen jedoch nur sehr langsam voran – zu langsam, um sie wahrnehmen zu können. Sie sind abstrakt und man kann sich die Bedrohung, die daraus erwächst, nur schwer vorstellen.
Im endgültigen Stück sollen abstrakte Daten wie zum Beispiel die Erhöhung der Durchschnittstemperatur oder der Rückgang der Regenwaldflächen in Klänge oder theatralische Aktionen übersetzt werden. Hier geschieht dies zunächst auf spielerische und improvisatorische Weise. >> Anregungen für die Weiterarbeit

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2.6) Komposition: Zeitreihen erstellen

In der abschließenden Komposition sollen Veränderungen, die in der Realität nur sehr langsam voranschreiten, auf wenige Sekunden verdichtet werdend: Eine Art musikalischer Zeitraffer. Um dies umsetzen zu können, braucht es nun einen Zwischenschritt: Eine „Fleißarbeit“, die wichtig ist, um von den Improvisationen zu einer wiederholbaren Komposition zu gelangen.
Die Akteur*innen finden sich noch einmal in den Recherche-Kleingruppen zusammen und bearbeiten mithilfe des Arbeitsblattes und der Tabelle ihr Quellenmaterial.

Arbeitsmaterial:

>> Tabelle im Excel-Format
>> Tabelle im Open-Office-Format
>> Arbeitsblatt
>> Linksammlung

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2.7) Gruppenarbeit: Wie klingt Artensterben? Lässt sich Ölverbrauch tanzen?

Die Akteur*innen haben sich nun intensiv mit den klimatischen und ökologischen Veränderungsprozessen beschäftigt und sich mit verschiedenen Improvisationsübungen gestalterische Grundlagen erarbeitet. Nun geht es darum, beides zusammenzubringen. Im Plenum werden Ideen gesammelt, wie sich die recherchierten Daten mit musikalischen, tänzerischen oder theatralischen Mitteln veranschaulichen lassen: Wie stellt man einen Meeresspiegel dar? Wie klingt CO2? Wie bringt man den wachsenden Konsum auf die Bühne?
Als Anregung für die Moderation dieser Ideensammlung findet sich auf dem Arbeitsblatt ein strukturierender Fragenkatalog.

>> Anregungen für die Moderation

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2.8) Komposition: 200 Jahre in 200 Sekunden

Sobald die Ideensammlung abgeschlossen ist, werden die Akteur*innen in die Grundidee von 2020ff eingeführt. Zu diesem Zweck wird ihnen zunächst die formale Struktur erläutert. Anschließend wird das bis dahin erarbeitete Material in mehreren Schritten auf den vorgegebenen musikalischen Rahmen übertragen.

Arbeitsmaterial:
>> Anregungen für die Weiterarbeit
>> Noten

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Artensterben

3) Der Weg zum fertigen Stück

3.1) Ideensammlung: Welche Zukunft? Und wie klingt sie?

Wie soll das Stück weitergehen, nachdem es in der Gegenwart angekommen ist? Die Im Plenum werden verschiedenen Möglichkeiten und Ideen diskutiert und gemeinsam entschieden. Das Arbeitsblatt bietet Anregungen dafür. >> Anregungen für die Weiterarbeit

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3.2) Gesamtdramaturgie: Ablauf, Moderation, Fokussierung

Eine Reihe weiterer dramaturgischer Entscheidungen muss getroffen werden, um aus den einzelnen kompositorischen oder theatralischen Einfällen ein präsentables Stück entstehen zu lassen. Soll es eine Moderation während des Stückes geben? Wie kann mit verschiedenen, simultan ablaufenden Spielebenen umgegangen werden? >> Anregungen für die Weiterarbeit

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3.3) Szenisch-musikalische Ausarbeitung und Proben

Nach der Konzeption geht es an die szenische und/oder musikalische Ausarbeitung einer Aufführung. >> Anregungen für die Weiterarbeit

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3.4) Der Titel des Stückes

Zu guter Letzt die Frage: Wie soll das Stück heißen? Der Titel des Unterrichtskonzeptes muss nicht der Titel des Stückes sein . >> Anregungen für die Weiterarbeit